Metropoleruhr
Emscherlandschafts Park
Weltkulturerbe Zollverein

Weltkulturerbe Zollverein

Das UNESCO-Weltkulturerbe Zollverein in Essen gilt als ehemals größte Steinkohlezeche der Welt. Die im südlichen Teil des Emscher Landschaftsparks gelegene Zeche Zollverein wurde am 14. Dezember 2011 vom UNESCO-Welterbekomitee zur Welterbestätte ernannt. Das Zechengelände ist 100 ha groß und hat sich zu einem Standort für Kultur, Wirtschaft und Freizeit in der Metropole Ruhr entwickelt. Die Zeche ist die einzige Anlage, auf der sich die Kohleindustrie des 19. und 20. Jahrhunderts noch vollständig anschauen lässt. Im Jahr 1851 nahm die Zeche Zollverein ihren Betrieb auf, einen Tag vor Weihnachten, im Jahr 1986, traten die Bergleute dort zur letzten Schicht an.
Das Wahrzeichen der Zeche ist der große Doppelbock (Förderturm) am Schacht XII, der eine der bekanntesten Landmarken im Emscher Landschaftspark ist.
Heute bietet das Welterbe Zollverein ein vielfältiges Freizeitangebot für Kinder und Erwachsene.
Der Denkmalpfad ZOLLVEREIN© lädt ein, in die Welt der Bergleute einzutauchen und bei einer Führung das noch erhaltene Übertagelager der Zeche und Kokerei zu erkunden.
Unter freiem Himmel ist viel Platz, um Sport zu treiben oder einen entspannten Spaziergang zu unternehmen.
Im Sommer hat die Zeche Zollverein ein Freibad zu bieten. Das Werksschwimmbad auf der Kokerei ist ein Schwimmbad der besonderen Art, das aus zwei aneinander geschweißten Überseecontainern besteht, die für frische Abkühlung sorgen.
Im Winter hingegen öffnet hier die außergewöhnlichste Eisbahn der Welt.
Über 40 Gebäude und Hallen bieten auf dem Zechengelände viel Platz für Veranstaltungen.
Neben Ausstellungen, Konzerten und Museen, die in der ehemaligen Kohlewäsche und dem Kesselhaus angesiedelt sind, könnt Ihr Euch Tanz- und Theateraufführungen ansehen oder Festivals und Großevents besuchen – von den sportlichen Ruhr Games bis hin zur ExtraSchicht, der Nacht der Industriekultur.