Metropoleruhr
Emscherlandschafts Park
Neunter Fahrradsommer der Industriekultur 2015 an der Jahrhunderthalle Bochum

Neunter Fahrradsommer der Industriekultur 2015 an der Jahrhunderthalle Bochum

Wer Fahrräder liebt und ein Stück  Industriekultur zum Anfassen erleben wollte, war am vergangenen Sonntag genau richtig auf dem Fahrradsommer der Industriekultur an der Jahrhunderthalle Bochum. Bereits zum neunten Mal hat der Regionalverband Ruhr gemeinsam mit der Bochumer Veranstaltungs-GmbH zu einem großen Familienfest rund ums Rad und Radfahren in der Metropole Ruhr eingeladen. Die  Besucher hatten die Möglichkeit, sich auf dem Fahrradmarkt ausführlich zum Thema Rad und Zubehör, Ausstattung und Elektromobilität  zu informieren und Probefahrten zu machen. Reiseveranstalter haben an den Infoständen ihre zahlreichen (rad)touristischen Angebote bekundet und dem einen oder anderen staunenden Besucher neue Wege eröffnet. Das „grüne“ Fahrradnetz im Emscher Landschaftspark ist mittlerweile gut ausgebaut und wird ständig erweitert. Innerhalb des 450 km² großen Emscher Landschaftspark wurden bereits über 400 km Radwege angelegt. Auf der Route Industrienatur kann man  im Emscher Landschaftspark z. B. die hinzugewonnene Artenvielfalt in der Pflanzen- und Tierwelt bewundern, die über das Transportnetz aus allen Teilen der Erde den Weg hierher gefunden haben, wie z.B. die grüne Sichelschrecke aus Südeuropa.Dankbar war, wer noch eine der heißbegehrten druckfrischen Freizeitkarten des Regionalverband Ruhr zur Erzbahntrasse ergattern konnte. Wem die Infos noch nicht reichten, konnte sich auf spannende Führungen unter oder über Tage begeben und auf diese Weise sein Wissen über die Jahrhunderthalle erweitern. Bei swingenden Jazz-Tönen von zwei Live-Bands, konnte man hier und dort von dem leckeren Gastronomie-Angebot probieren und sich währenddessen von Zimbo, dem Clown an der Nase herumführen lassen. Der Veranstaltungsort ließ sich problemlos mit dem Velo über die Erzbahntrasse erreichen, welcher direkt auf den Emscher Park Radweg führt, was wohl der älteste radelnde Besucher mit 92 Jahren bewiesen hat.