Metropoleruhr
Emscherlandschafts Park
Industriewald – Halde und Skulpturenwald Rheinelbe

Industriewald – Halde und Skulpturenwald Rheinelbe

Hier findet ihr das Kontrastprogramm der besonderen Art in der Metropole Ruhr. Zwischen deutschem Wald und  südamerikanischem Dschungel könnt ihr verschlungene Pfade und Moosbewachsene Mauerreste vergangener Zivilisationen erkunden. Die Halde Rheinelbe, gelegen im Süden des Emscher Landschaftsparks ist vom Bergbau geprägt. Im Rahmen der Internationalen Bauaustellung (IBA) wurde das Gebiet dieser Altindustriefläche erneuert. Halde Rheinelbe ©RVRDiermann
Das Industriewald Gelände wird nicht forstwirtschaftlich bearbeitet. Wo also früher der Mensch entschieden hat, entscheidet heute die Natur.
Das Areal, welches im Emscher Landschaftspark liegt, wurde etappenweise von den 1930er bis 1980er Jahre abgerissen. Über diesen langen Zeitraum, hat sich die Natur natürlich unterschiedlich entwickelt. Wo in den alten Bereichen schon alles zuwächst, gibt es in den neuen Bereichen Flächen, die nur teilweise bewachsen sind.
Eine 70 Meter lange Treppe, die leicht begehbar ist, führt durch den Wald, vom Skulpturenwald bis zum Gipfel.
Ein Highlight der Halde Rheinelbe, in der Metropole Ruhr, ist die Himmelstreppe. Die ca. 10 Meter hohe Skulptur thront auf dem höchsten Punkt der Halde, der die Umgebung um ca. 40 Meter überragt und liegt auf 106,2 Metern über dem Meeresspiegel.Rheinelbe © RVRKaufmann
Auch Ihr könnt die Halde erklimmen und die Skulptur von nächster Nähe betrachten. Sie besteht aus alten Steinblöcken der Kokerei Königsborn. Die großen Steine wurden so aufgestapelt, dass die Form einer Treppe entstand. Sie ist ein Teil des Skulpturenwaldes, welcher sich im nördlichen Teil der Halde, auf dem ehemaligen Zechengelände fortsetzt.
Im Skulpturenwald stößt man auf skurril präsentierte Kunstwerke, die Industriegeschichte, Kunst und Natur auf eine faszinierende Weise zusammenführen.
Manche Kunstwerke des Künstlers Herman Prigann sieht man erst auf den zweiten Blick. Neben den Skulpturen und Monumenten aus Metall, Beton und Holz stoßen Spaziergänger auf eine von innen blau illuminierte Grotte, die ursprünglich mal ein Bunker war.