Metropoleruhr
Emscherlandschafts Park
Kunst und Kultur

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Kunst und Kultur vereint im Emscher Landschaftspark

Wer glaubt, im Emscher Landschaftspark sei nicht für jeden Geschmack etwas dabei, irrt sich. Denn auch für kulturell und künstlerisch Interessierte hat er einiges zu bieten. Die Vielfalt an Kunstwerken und Landmarken ist bis weit über die Grenzen des Emscher Landschaftsparks bekannt.

Der Tetraeder auf der Halde Beckstraße in Bottrop, die „Bramme“ von Richard Serra auf der Schurenbachhalde in Essen, das Horizontobservatorium auf der Halde Hoheward zwischen Herten und Recklinghausen sind, wie auch die „Himmelstreppe“ oder der „Skulpturenwald“ rund um die Halde Rheinelbe in Gelsenkirchen, nur einige Beispiele für imposante Kunstwerke. Doch vor allem auf der Route der Industriekultur lässt sich der Atemhauch der Geschichte an verschiedenen Standorten ganz besonders spüren. Die Route vereint die Herzstücke der früheren Industriehochburgen auf einem etwa 400 Kilometer langen Weg. Es lassen sich 25 Highlights und 16 Aussichtspunkte zählen, die man definitiv gesehen haben sollte. Auch per Rad lässt sich die Route der Industriekultur auf etwa 700 Kilometern Länge erkunden.

An den verschiedenen Standorten, wie dem Deutschen Bergbau Museum in Bochum oder der Henrichshütte in Hattingen, kann man in eine andere Welt abtauchen und die Geschichte der Industrialisierung der Metropole Ruhr auf unvergleichliche Weise nachvollziehen. Im LWL-Freilichtmuseum in Hagen kommen auch Kinder auf ihre Kosten, wenn sie die unterschiedlichen Handwerksbetriebe aus den vergangenen Jahrhunderten hautnah miterleben können. Wer Kunst und Kultur erleben möchte ist im Emscher Landschaftspark definitiv richtig!