Metropoleruhr
Emscherlandschafts Park
Die Ruhrtriennale – Das internationale Kunstfestival in der Metropole Ruhr

Die Ruhrtriennale – Das internationale Kunstfestival in der Metropole Ruhr

Die vom 15. August bis 28. September 2014 stattfindende Ruhrtriennale hat von Kunst, über Tanz und Musiktheater bis zur bildenden Kunst viel zu bieten. Kunstfans jeder Art kommen hier auf ihre Kosten, denn das seit 2002 existierende Kunstfestival im Ruhrgebebiet geht in diesem Jahr mit rund 30 Produktionen, davon mehr als die Hälfte Neuproduktionen und deutsche Erstaufführungen an den Start.

Schauplatz für dieses internationale Festival sind die Industriedenkmäler der Metropole Ruhr. Viele davon befinden sich im Emscher Landschaftspark, welcher sich auf einem rund 457 km ² Areal über zahlreiche Parks, Halden und Landmarken des Ruhrgebiets erstreckt. Mit Bochum, Duisburg, Essen, Gladbeck, Bottrop und Dortmund sind sechs Städte der ingesamt 20 teilhabenden Kommunen des Emscher Landschaftspark an der Ruhrtriennale beteiligt.

Ebenfalls Teil des Emscher Landschaftsparks und Aufführungsort des Eröffnungswochenendes wird das ca. 200 ha große Gelände des Landschaftsparks Duisburg-Nord sein. Der multifunktionale Veranstaltungsort der Kraftzentrale wird Bühne für die Surrogate Cities Ruhr, eine Choreografie von Mathilde Monnier, die mit 140 Akteuren der Region dem Zuschauer einen Einblick in das choreografische Städtebild zu Surrogate Cities gewährt, während die 50 m lange Gebläsehalle an diesem Wochenende speziell für jüngere Besucher im Rahmen der Children’s Choice Awards ein Austragungsort sein wird. Das Stahlwerk im Duisburger Norden bietet aber nicht nur verschiedene Veranstaltungen im Rahmen der Ruhrtriennale an, sondern ist auch immer ein tolles Ausflugs- und Freizeitziel für die ganze Familie. Bei einem Spaziergang über das Gelände können neben Hochöfen, auch alte Industriehallen und tolle Aussichtspunkte erkundet werden.

Die Besonderheit und das Erlebenswerte des Kunstfestivals im Ruhrgebiet wird stark durch die international aufführenden und musizierenden Künstler und Künstlerinnen geprägt, denn bei ihren Auftritten stellen sie zugleich eine Verbindung zu ihrem Veranstaltungsort her. So unterstützt die Jahrhunderthalle Bochum mit seinem einzigartigen Innenraum die spezielle Wechselwirkung zwischen Raum und Künstlern, was die Ruhrtriennale zu einem einmaligen Erlebnis macht.

Gleichzeitig zeigen sich auf dem Gelände der Zeche Karl in Essen zahlreiche Darsteller aktiv. Mit den unterschiedlichsten Künstlern, wie z.B.  Gianni Gebbia, der heute als einer der originellsten Soloperformer auf dem Saxofon bekannt ist, hat die Ruhrtriennale von klassischer Kammermusik bis zur Improvisation und Sound Art auch in der Maschinenhalle Essen viele faszinierende Konzerte zu bieten.

Für Besucher, die dieses Festival mit dem Fahrrad erkunden wollen, sind besonders die Fahrradrouten des Emscher Landschaftspark lohnend, den auf den Fahrradwegen quer durch die Metropole Ruhr besteht nicht nur die Möglichkeit die Ruhrtriennale zu besuchen, sondern auch gleichzeitig ein großes Stück Industriekultur zu erleben. 

Genauere Informationen über das Programm der Ruhrtriennale findet ihr unter https://www.ruhrtriennale.de.